Welche Daten Casino und Zahlungsdienst bei Zahlung mit PayPal sehen
Das Casino sieht bei einer PayPal-Zahlung in der Regel den Zahlungsstatus (autorisiert/abgeschlossen/fehlgeschlagen), Betrag und Währung, Datum/Uhrzeit, eine Transaktions- oder Referenznummer sowie die interne Spielerkennung im Casino-Konto. PayPal übermittelt dem Casino je nach Anbindung auch den Namen aus dem PayPal-Konto und eine Kontaktangabe wie E-Mail-Adresse; Zahlungsdaten wie Kontonummer oder Karten- und Bankverbindung bleiben beim Zahlungsdienst und erscheinen nicht im Casino-Backend. In den Casino-Logs tauchen oft technische Metadaten zur Betrugsprävention auf, etwa Geräte- und Sitzungsdaten sowie die IP-Adresse beim Login oder bei der Einzahlung, unabhängig davon, ob die Zahlung über PayPal läuft.
PayPal sieht die vollständigen Zahlungsdetails: Absenderkonto, Empfänger (Händler/Casino), Betrag, Währung, Zeitpunkt, Geräte- und Netzwerkdaten (z. B. IP-Adresse) sowie je nach Kontostand die hinterlegte Finanzierungsquelle wie Bankkonto oder visa/mastercard. Für die Privatsphäre heißt das: Gegenüber dem Casino reduziert PayPal die Weitergabe von Bank- und Kartendaten, das Casino kann die Einzahlung aber weiterhin mit deinem Casino-Konto verknüpfen und die Transaktion in der Kontohistorie speichern. Gegenüber PayPal entsteht eine klare Spur, dass eine Zahlung an ein Casino ging; diese Information kann in PayPal-Kontoauszügen, Benachrichtigungen und internen Prüfungen für Betrugs- und Compliance-Zwecke verarbeitet werden.